Nantesbuch

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Entwürfe für einen Campus Kunst und Natur - Gut Nantesbuch

aac-Workshop, Hamburg, Deutschland
09.09. bis 02.10.2020 auf dem Campus Rainvilleterrasse in Hamburg

Dieser Workshop stand unter der Leitung von
Prof. Dr.- Ing. h.c. Volkwin Marg und
Dipl.- Ing. Architekt Nikolaus Goetze


Ergebnisdokumentation (weboptimiert)

Der Herbstworkshop der aac beschäftigte sich in diesem Jahr mit dem Thema Kunst und Natur: In Nantesbuch, gelegen inmitten des oberbayerischen Alpenvorlandes sollen neben der Erweiterung der bisherigen landwirtschaftlichen Nutzung neue Wirkungsstätten für Künstler und Kunstinteressierte geschaffen werden. Es entsteht hier ein Campus, der die besondere Beziehung von Kunst und Natur begreif- und erlebbar werden lässt.
Die Stiftung Kunst und Natur wurde 2012 von der Unternehmerin Susanne Klatten gegründet und ist eine gemeinnützige Kultureinrichtung, welche Räume und interdisziplinäre Programme für die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur sowie Natur und Landschaft anbietet.

Die Stiftung betreibt in der Region in großen Teilen ökologische Landschaftspflege und schuf mit dem Bau des „Langen Hauses“ auf Gut Karpfsee bereits einen Veranstaltungsort für ein vielfältiges Kultur- und Vermittlungsprogramm.

Der Herbstworkshop der aac befasste sich mit der weiteren Entwicklung des Gebietes, zukünftig soll ein neuer Campus der vertieften Begegnung mit Kunst, Natur und Landschaft entstehen.

In diesem Sinne gilt es, in direkter Nachbarschaft zu landwirtschaftlich genutzten Lagerhallen und Ställen für Künstler geeignete Werk- und Wirkungsstätten, sowie Ausstellungsräume zu platzieren.  Zusätzlich werden Räume für Symposien, Seminare und Veranstaltungen benötigt.

Die besondere Herausforderung lag bei dem Workshop sowohl in der Auseinandersetzung der Architektur mit den landschaftlichen Gegebenheiten, als auch in der unmittelbaren Nachbarschaft und Überlagerung der unterschiedlichen Anforderungen von besucherorientierten Einrichtungen und landwirtschaftlichen Gebäuden.

Im Workshop erarbeiteten 16 Teilnehmer in Teams von vier Personen Entwürfe. Jedes Team wurde von einem erfahrenen Tutor während der gesamten Kursdauer intensiv, kontinuierlich und persönlich begleitet. Die Teams wurden international gemischt zusammengesetzt, um einen intensiven Austausch zwischen jungen Architekten mit verschiedenen kulturellen Hintergründen zu ermöglichen.

Als Auftakt des Workshops erfolgte eine mehrtägige Exkursion in die Region mit ihrer beeindruckenden Landschaft. Vor Ort wurden erste Eindrücke generiert und in einem Stegreifentwurf skizzenhafte Konzepte präsentiert. Der dreieinhalbwöchige Kurs  wurde in den Workshopräumen der aac, in der ehemaligen Seefahrtschule in der Rainvilleterrasse in Hamburg fortgesetzt.

Im Anschluss wird es, neben der öffentlichen Ausstellung in den aac Räumen eine weitere Ausstellung in den Räumen der Stiftung in Nantesbuch geben.

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