Amphibious Hamburg: Parametric Designs for an Olympic Aquatic Centre Amphibious Hamburg: Parametric Designs for an Olympic Aquatic Centre Amphibious Hamburg: Parametric Designs for an Olympic Aquatic Centre Amphibious Hamburg: Parametric Designs for an Olympic Aquatic Centre Amphibious Hamburg: Parametric Designs for an Olympic Aquatic Centre Amphibious Hamburg: Parametric Designs for an Olympic Aquatic Centre Amphibious Hamburg: Parametric Designs for an Olympic Aquatic Centre Amphibious Hamburg: Parametric Designs for an Olympic Aquatic Centre Amphibious Hamburg: Parametric Designs for an Olympic Aquatic Centre

Amphibious Hamburg: Parametric Designs for an Olympic Aquatic Centre

Ausstellung in Hamburg

Eine Ausstellung von Arbeitsergebnissen der Academy for Architectural Culture (aac), auf dem Campus Rainvilleterrasse vom 07. bis 25. Juli 2014
Adresse: Rainvilleterrasse 4, 22765 Hamburg / Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 10-18 Uhr

Als erstes Lab untersucht die aac in Kooperation mit CITA (Centre for Information Technology and Architecture), Institut der Königlichen Dänischen Kunstakademie, wie sich der Entwurfsprozess durch die methodische Annäherung des parametrischen Entwerfens hinsichtlich Form, Material und Struktur verändert. Dies wird an einer konkreten Entwurfsaufgabe unter Zuhilfenahme des Computerprogramms Rhino/Grasshopper veranschaulicht.

Werkzeug oder neue Formsprache eines eigenen Architekturstils?
Ein Hilfsmittel zur Optimierung oder ein Zauberstab für Konstruktionen freier Form?
Entwurfsunterstützendes oder entwurfsgenerierendes Medium?
Ein neuer Weg zum gleichen Ziel?

Das Institut CITA der Königlichen Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen, Fachbereich für Architektur, eine innovative, junge Forschungseinheit, untersucht die Schnittstelle zwischen Architektur und digitaler Technologie. Schwerpunkt ist ihre Forschung über die Potentiale der Architektur, die sich durch die neuartigen Computerwerkzeuge ergeben, und wie sich diese in den Architekturentwurf und Produktionsprozess integrieren. CITA verfolgt einen praxisorientierten Ansatz, bei dem physikalische Prototypen und Vorführmodelle Hauptmittel zur Forschung über die Schnittstelle von Digitalem und Materiellem. Digitale Entwurfswerkzeuge werden hier als Bereicherung des Architekturwerkzeugsatzes gesehen, welche erlauben werden, in einem zunehmend komplexen und spezialisierten Umfeld kontinuierlich simple Lösungen zu finden.

Als explizite Entwurfsaufgabe für die praktische Annäherung an den digitalen Entwurfsprozess wurde ein neues Schwimmstadion mit Freizeitbad für Hamburg gewählt. Auch dieses Mal konnten wir der Aufgabe ein reales Szenario zu Grunde legen. Die Hamburger Stadtteile HafenCity und Veddel wachsen kontinuierlich, der Bedarf an ein zentral gelegenes Schwimmbad für die Bewohner ist entstanden. In zentraler Lage zwischen den beiden Stadtteilen liegt auf der südlichen Elbseite der „Kleine Grasbrook“. Durch die Wandlung des Hafenbetriebes vom Stückgut- zum Containerhafen wurde der „Kleine Grasbrook“ zur charakteristischen Hafen-Industrie-Brachfläche mit jahrhundertealter Geschichte. Mit seiner besonderen Lage bietet er einen atemberaubenden Blick über die Elbe auf die Stadtsilhouette Hamburgs. Parallel hegt die Stadt Hamburg den Wunsch, das Gelände des „Kleinen Grasbrooks“ als internationale Sportstätte mit olympischer Dimension auszubauen. Ein Schwimmstadion als erster Baustein hat Signalwirkung. Basierend auf diesem Szenario werden wir uns im Research-Lab der Aufgabe sowohl klassisch als auch unter Zuhilfenahme der Methodik des parametrischen Entwerfens nähern. Besonderes Augenmerk wird auf die Aspekte Materialität, Konstruktion und Licht neben den klassischen Themen des Hoch- und Städtebaus gelegt werden.

Ziel des zweiwöchigen Research-Labs ist das aktive Kennenlernen und Anwenden eines parametrischen Entwurfsprozesses. Vorträge und Seminare vermitteln die notwendigen Einführungen in die Programme und die architektonischen Herausforderungen der Aufgabe. An einem eigenen Entwurf können die Vor- und Nachteile, die Stärken und Schwächen sowie mögliche Grenzen dieser Methodik getestet werden. Wie werden wir dann die Frage nach der Sinnfälligkeit und Identität von Form und Konstruktion beantworten?

Die Ergebnisse des Research-Labs werden direkt am Anschluss an das zweiwöchige Lab der Öffentlichkeit in einer Ausstellung auf dem Campus Rainvilleterrasse präsentiert.