15. Internationalen Architekturbiennale 2016 in Venedig 15. Internationalen Architekturbiennale 2016 in Venedig 15. Internationalen Architekturbiennale 2016 in Venedig 15. Internationalen Architekturbiennale 2016 in Venedig 15. Internationalen Architekturbiennale 2016 in Venedig 15. Internationalen Architekturbiennale 2016 in Venedig 15. Internationalen Architekturbiennale 2016 in Venedig 15. Internationalen Architekturbiennale 2016 in Venedig 15. Internationalen Architekturbiennale 2016 in Venedig

15. Internationalen Architekturbiennale 2016 in Venedig

Ausstellung im Palazzo Rossini

future practice. practice future.
Studying at the Academy for Architectural Culture (aac) in Hamburg
Palazzo Rossini
4013 Campo Manin, 30124 Venedig, Italien
www.palazzorossini.org

Ausstellungseröffnung
26.05.2016, 16.00 Uhr

Ausstellungszeitraum
28. Mai bis 27. November 2016
Mittwoch bis Montag 10 bis 18 Uhr
Dienstags geschlossen

Seit ihrer Gründung durch die gmp-Stiftung im Jahr 2008 hat sich die Academy for Architectural Cultur (aac) in mittlerweile zwölf Workshops, in Vortragsreihen und Symposien aktuellen Fragestellungen der Architektur im internationalen Kontext gewidmet. Ihr ganzheitlicher Ansatz ist von der Erfahrung ihrer Gründer geleitet, dass Baupraxis, Lehre und Forschung eng ineinandergreifen und voneinander profitieren. In einem Modell, das es so kein zweites Mal gibt, fließt so das Wissen um die Komplexität und Dynamik des Bauens in die Aus- und Weiterbildung von Studenten und jungen Absolventen ein. Dabei komplementiert die aac als akademische Institution die Architekturpraxis und projektiert beispielhaft die Bewältigung kommender Aufgaben und Herausforderungen.

Ausstellungssynopsis
Wie sich dieser Ansatz in der Architekturlehre der aac konkret abbildet, veranschaulicht die Ausstellung im Palazzo Rossini in fünf Kapiteln. Aus der Perspektive der angehenden Architekten führt sie durch einen Parcours der Architekturlehre an der aac, der die Kompetenzen thematisiert, derer es bedarf, um die Aufgaben und Herausforderungen des Berufes verantwortungsvoll bewältigen zu können. Die Vorstellung der Akademie und ihres Lehrplans sowie der Intentionen ihrer Gründer folgen drei pointierte Imperative:
Ask! Architektur beginnt mit elementaren Fragen, die sich immer wieder stellen. Die Lehre der aac baut auf dieser Kulturtechnik des Fragens auf, befördert Chuzpe und Neugier, um das Fragen und Hinterfragen auf die Bedürfnisse in der heutigen Welt und das dynamische Berufsbild projizieren zu können: Fragen, die sich jeder Architekt heute stellt. Oder stellen sollte.
Listen! Die Teilnehmer der Workshops müssen Antworten auf scheinbar einfache wie komplexe Fragen finden. Dabei hilft die Diskussion über die gestellten Aufgaben unter den Teilnehmern, die Kenntnis früherer und zeitgenössischer Positionen, die Kritik von Kollegen und Lehrenden. Denn zu jeder Frage gibt es verschiedene Antworten mit unterschiedlicher Gewichtung, oder sogar verschiedene richtige Antworten. Von hier ist es nur ein kleiner Schritt zu der Erkenntnis, dass es unumgänglich ist, eine eigene Position zu entwickeln.
Act! Trotz oder vielleicht gerade wegen der gezeigten Komplexitäten des Entwerfens kommt es darauf an, in begrenzter Zeit mit begrenzten Antworten zu einem baubaren Entwurf zu kommen. Am Ende steht die Erfahrung, dass es eines offenen Dialogs über kulturelle Grenzen hinweg und oft mehrfacher Anläufe bedarf, um widersprechende oder scheinbar widersprüchliche Vorstellungen und Anforderungen in Teamarbeit zu einem Ausgleich zu bringen.
Die Ergebnisse der Workshops, die Entwürfe zu den konkreten Bauaufgaben im Zusammenhang mit Fragen der Nachhaltigkeit, der Stadtentwicklung mit verdichtetem Wohnungsbau, der Integration von Moderne und Tradition in unterschiedlichen Kulturen oder der Optimierung von Planung und Fabrikation in parametrischen Prozessen runden den Auftritt der aac auf der diesjährigen Architekturbiennale ab.