Vertical Life

Vertical Life

Urban Qualities in Future High-rise Buildings

aac-Workshop, Hamburg, Deutschland
14.02. bis 09.03.2018 auf dem Campus
Rainvilleterrasse in Hamburg

Dieser Workshop steht unter der Leitung von
Prof. Dr. h.c. mult. Dipl.-Ing. Meinhard
von Gerkan und
Dipl.-Ing. Architekt Stephan Schütz


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Die Utopie der vertikalen Stadt hält Planer wie Utopisten seit jeher in ihrem Bann. Vom Turmbau zu Babel bis zur szenografischen Umsetzung in „Blade Runner“ wird diese Vision wiederkehrend heraufbeschworen, der Architekt und Stadtplaner Yona Friedman visualisierte in den 60er-Jahren vergleichbare Ideen in seinen Entwürfen „Utopia“ und der „Ville spatiale“.

Die Adaption dieser Ideen für die Lösung der realen Herausforderung durch die zunehmende Konzentration auf die Großstädte und der daraus resultierenden globalen Megacities hat weltweit einen regelrechten Hochhausboom ausgelöst. Diese teils zeichenhaften Hochhäuser bieten maximalen Wohnraum auf geringer Grundfläche. Neuentwickelte Konzepte für multifunktionale Hochhäuser versuchen sich urbanen Werten anzunähern, um die Aufenthalts- und Lebensqualität für Nutzer und Bewohner zu maximieren. Offen bleibt aber die Frage nach der vertikalen Verdichtung ohne Verlust der Urbanität und Nachbarschaftlichkeit der tradierten städtischen Wohnviertel mit ihrer heterogenen Funktionsvielfalt.

Die chinesische Metropole Shenzhen im Süden Chinas gilt als eine der derzeit am schnellsten wachsenden Städte der Welt. Die aktuelle Bevölkerungszahl beträgt ca. 12,5 Millionen, damit ist Shenzhen die viertgrößte Stadt auf dem Festland Chinas. In den vergangenen 30 Jahren entwickelte sich die Stadt von einer kleinen Küstenstadt zu einer modernen Metropole und verdeutlicht die politischen Reformen, den gesellschaftlichen Wandel und den technischen Fortschritt Chinas.

Der Workshop beschäftigt sich mit der Planung eines Hybridhochhauses für Shenzhen, welches als dreidimensionale Stadtstruktur durch funktionale Durchmischung von öffentlichen und privaten Funktionen, von offenen und geschlossenen Räumen sowie urbanen und grünen Elementen städtische Qualitäten in die Vertikale übersetzt.

Mit räumlicher Vielfalt, öffentlicher Durchwegung und kommunikativen Freiflächen soll hier die Utopie der „Vertical City“ unter Berücksichtigung der tradierten Vorzüge der gewachsenen Stadt zeitgemäß weiterentwickelt werden.

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